Probleme mit unzuverlässigen Radlieferungen aus China? Sie sind nicht allein.
Viele deutsche Unternehmen – ob Tuning-Werkstätten, Performance-Car-Bauer oder Aftermarket-Teilehändler – beziehen maßgeschneiderte Schmiederäder aus China. Doch trotz der starken Fertigungskapazitäten treten regelmäßig Probleme auf: Verzögerungen, Qualitätsmängel oder Zollprobleme.
In diesem Beitrag zeigen wir die häufigsten Fehler deutscher Einkäufer beim Sourcing aus China – und geben konkrete Lösungen, um sie zu vermeiden.
1. Fehlende TÜV- oder ECE-Zertifizierung übersehen
Fehler: Räder werden bestellt, ohne dass gültige TÜV, KBA oder ECE R124 Zertifikate vorliegen.
Folge: Räder können vom Zoll beschlagnahmt, bei TÜV-Prüfungen abgelehnt oder mit Bußgeldern belegt werden.
✅ Lösung:
- Immer produktbezogene Zertifikate einfordern – nicht nur allgemeine ISO-Zertifikate.
- Seriennummern mit der zuständigen Behörde gegenprüfen.
- Nur Lieferanten wählen, die nachweislich für den deutschen Markt produziert haben.

2. Komplexität von Maßanfertigungen unterschätzt
Fehler: Es wird angenommen, dass Schmiederäder “ab Lager” geliefert werden können.
Folge: Falsche Maße (z. B. Lochkreis, Offset, Nabenbohrung) führen zu Passproblemen oder Verzögerungen.
✅ Lösung:
- Immer eine technische Zeichnung oder OE-Spezifikation bereitstellen.
- Jede Dimension (PCD, ET, Nabendurchmesser, Traglast) schriftlich bestätigen.
- Einen 3D-Entwurf vor Produktionsstart anfordern.

3. Nur auf Preis statt auf Qualität achten
Fehler: Lieferanten werden nur nach dem niedrigsten Preis bei Alibaba ausgewählt.
Folge: Billige Angebote bedeuten oft minderwertiges Aluminium, schlechte Oberflächenbearbeitung oder ungenaue CNC-Fertigung.
✅ Lösung:
- Nur mit echten Fabriken arbeiten – keine reinen Handelsfirmen.
- Nachfragen, ob 5-Achsen CNC-Maschinen eingesetzt werden.
- Referenzen und Nahaufnahmen von bisherigen Projekten verlangen.

4. Exportdokumente nicht geprüft
Fehler: Rechnungen, Packlisten und Zolldokumente werden ungeprüft akzeptiert.
Folge: Falsche oder fehlende Angaben (z. B. Rechnungsnummer oder HS-Code) führen zu Zollverzögerungen oder Bußgeldern.
✅ Lösung:
- Vorabkopien von Rechnung und Packliste einholen.
- HS-Code 87087050 und korrekte Ursprungsangabe bestätigen.
- Achten Sie auf vollständige Angaben: Rechnungsnummer, Lieferbedingungen (Incoterms), Adresse, etc.

5. Lieferzeit falsch eingeschätzt
Fehler: Es wird blind an “15 Tage Lieferzeit” geglaubt.
Folge: Lieferung trifft zu spät ein – z. B. nach Saisonende oder Event.
✅ Lösung:
- Produktionszeit in Phasen unterteilen: Design, Bearbeitung, Finish, Verpackung.
- Foto- oder Video-Updates während der Produktion verlangen.
- Nur Hersteller mit eigener Fertigung und Endbearbeitung beauftragen.

6. Kommunikation und After-Sales vernachlässigt
Fehler: Der Lieferant antwortet nur über WeChat – oft mit Sprachbarriere und Zeitverzögerung.
Folge: Fehlende Rückmeldungen, falsche Spezifikationen, Probleme bei Schadensfällen.
✅ Lösung:
- Englischsprachigen Ansprechpartner mit B2B-Erfahrung verlangen.
- Wichtige Informationen nur per E-Mail austauschen.
- Vorab klären, wer für Reklamationen oder Transportschäden zuständig ist.

Fazit: Know-how schlägt Preis
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